1993 - 1998

Plakat Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer von Max Frisch

Premiere 22.10.1993

Das TheaterstĂŒck handelt von dem tyrannisch herrschenden chinesischen Kaiser Tsin Sche Hwang Ti, der sich mithilfe der großen Chinesischen Mauer von der Zukunft abzuschotten versucht. Im Laufe des Spiels folgen Auftritte von berĂŒhmten Persönlichkeiten aus verschiedensten historischen Epochen, doch eine stete durchlaufende Rolle spielt der Heutige, ein Mensch der Gegenwart, der die konventionelle Art, durch Kriege Geschichte zu schreiben im Angesicht der heutigen atomaren Bedrohung der Menschheit ablehnt. Er bleibt jedoch hilflos, als der Prinz, der chinesische Thronfolger, gegen den Kaiser putscht und das Volk nur aus schwerer UnterdrĂŒckung abermals in Terror fĂŒhrt.

Regie: Werner Traud               

Plakat Gesclossene Gesellschaft

Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre

Premiere 118.02.1994

Die geschlossene Gesellschaft - das sind drei Tote, unentrinnbar fĂŒr immer zusammengesperrt in einem scheußlichen Empirezimmer, wo das Licht ewig brennt und keine Sekunde Schlaf gegönnt wird. Garcin, ein Journalist, hat seine Frau in den Tod getrieben und als Politiker in entscheidender Situation feige versagt. Die lesbische und zugleich hochintellektuelle Ines hat eine junge Frau ihrem Mann entfremdet, bis diese zutiefst verzweifelt sich selbst und Ines mit Gas vergiftet hat. Die sinnlich verfĂŒhrerische Estelle hat ihr Kind ermordet und ihren Geliebten in den Tod getrieben. Die Hölle, in der diese drei Verdammten schmoren, bedarf keiner Bratroste und keines sengenden Feuers - sie sind einander selbst Hölle genug. Jeder ist verdammt dazu, die anderen bestĂ€ndig zu quĂ€len und selbst von den anderen gequĂ€lt zu werden. Die lesbische Ines verzehrt sich nach Estelle, die aber nichts von ihr wissen will und sich an Garcin heranmacht. Garcin wiederum lechtzt nach der intellektuellen Anerkennung von Ines. So dĂŒrstet jeder nach der Hilfe eines der beiden anderen, aber sich diesem nĂ€hernd, verletzt er zugleich zutiefst den anderen. Sie können weder voneinander lassen, noch voreinander fliehen, nicht einmal töten können sie sich - sie sind bereits tot! Und so gilt auf ewig: "Die Hölle, das sind die anderen".

Regie: Wolfgang Ehrlich              

Plakat Der Nackte Wahnsinn

Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn

Premiere 1996

Chaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Komödie "Nackte Tatsachen" unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt. Kein Wunder, dass allmÀhlich nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen, wenn Dotty zum x-ten Mal ihr Requisit vergisst, Selsdon vom alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brook schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren hat.
Und dabei hĂ€tten alle mit dem turbulenten BĂŒhnenspass, den sie proben, mehr als genug zu tun: HaushĂ€lterin Mrs Clackett will es sich im Haus ihres Arbeitgebers vor dem Fernseher gemĂŒtlich machen, als Makler Roger Tramplemain auftaucht, der es sich mit seiner Geliebten Vicki im Bett gemĂŒrlich machen will. Kaum hat Mrs Clackett dieses Problem gelöst, kreuzen die Hausbesitzer Mr. Und Mrs. Brent auf, die eigentlich, auf der Flucht vor der Steuerfahndung, in Spanien sein sollten...

Regie: Werner Traud               

Plakat Einladung ins Schloß

Einladung ins Schloß von Jean Anouilh

Premiere 14.11.1997

In dem luxuriösen Schloss von Madame Desmermortes soll ein Ball zu Ehren der Verlobung von Diana, der Tochter des MillionÀren Messerschmann und Frédéric, eines vornehmen Aristokraten gegeben werden. Doch um dies zu verhindern, greift Frédérics Zwillingsbruder Horace, zu unfairen Mitteln. Er lÀdt die TÀnzerin Isabelle ins Schloss ein, damit sie zur Königin des Balls wird, Frédérics Herz erobert und die Verlobung verhindert.

Regie: Felicitas Störmann       

Plakat Das Spiel

Das Spiel von David Lawton

Premiere 22.10.1998

Die arrogante GeschÀftsfrau Jade meint mit ihrem Geld und ihrer Macht meint alle Menschen kaufen oder erpressen zu können. Sie bringt unter dem Deckmantel einer Party, als Spiel getarnt, Intrigen zwischen die einzelnen Personen. Die hochintelligente Frau spielt geschickt ihren Tod vor und bestaunt, wie ihre GÀste sich plötzlich durch EingestÀndnisse und Erkenntnisse auseinanderleben. Durch einen Mitwisser verliert sie jedoch ihr Leben und bekommt so die Quittung.

 

Regie: Wolfgang Ehrlich             

1987 - 1992

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1999 - 2003

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